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Explosive Mischung begeisterte beim fünften Studiennachmittag


Am vergangenen Mittwoch fand am Laubach – Kolleg der fünfte Studiennachmittag in diesem Schuljahr statt. Die Projektarbeit in Theorie – Praxisverschränkung wird in Kooperation mit außerschulischen Institutionen und Experten seit 2014 durchgeführt und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, in den Profilfeldern „Kultur“, „Sprachen“, „Gesellschaftliche Verantwortung“ und „Ökologie“ eigene Schwerpunkte zu setzen, Talente und Interessen zu fördern und Kompetenzen weiterzuentwickeln, welche in einem persönlichen Portfolio von den verantwortlichen Lehrkräften in intensiver Feedbackkultur zertifiziert und für die weitere Laufbahn genutzt werden können. Unter dem Motto „Geist ist geil“ thematisierte das Profil „Gesellschaftliche Verantwortung“, wie Werbung funktioniert, wobei die erarbeiteten Strategien und Mittel dann auch von den Schülerinnen und Schülern selbst kreativ in digitalen Produkten angewendet wurden, um für gesellschaftlich relevante Themen wie Energiesparen oder die Rettung des Regenwaldes zu werben. Organisiert wurde der Nachmittag von Lisa Philipps und Christoph Koch.

Um erneuerbare Energien ging es im Profilfeld „Ökologie“. Esther Ohl und Olaf Kühnapfel führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit kleinen Experimenten in die Potentiale und Schwierigkeiten alternativer Energieträger ein. Mithilfe von Solar-Wind-Experimentierkästen verschalteten die Schülerinnen und Schüler kreativ verschiedene Solarzellen mit Windrädern. Bei den vielfältigen Möglichkeiten der Energiegewinnung stellte sich natürlich auch die Frage nach dem Transport und der Speicherfähigkeit der Energie, wo Wasserstoff eine zentrale Rolle zukommen wird. In einem Experiment wurde durch die Gewinnung von Wasserstoff mit Hilfe von angelegter Spannung chemische in elektrischer Energie umgewandelt. Für den Nachweis von Wasserstoff über die Knallgasprobe wurde der Wasserstoff in Seifenblasen gefüllt und dann spektakulär, aber völlig sicher, auf der Schülerhand verbrannt. So lernten die Schülerinnen und Schüler an diesem Nachmittag auch die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Energieumwandlung in die verschiedenen Energieformen kennen.

Im Bereich „Kultur“ hieß es unter Leitung von Silke Böhm und Lars Korten „Kreativ sein – von der Idee bis zum kleinen Kunstwerk“. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei je nach Wahl neue Kreativtechniken in den Bereichen Bildhauerei, Filmen und Schreiben kennen und konnten nach einer jeweils kurzen theoretischen Einführung eigene Arbeiten je nach Interessenlage anfertigen. So wurden zum Bespiel im Bereich Bildhauen aus Speckstein fertige Produkte wie Handschmeichler erstellt und im Bereich Film Storyboards erstellt, bevor mit Dreharbeiten, Schnitt und Vertonung für den Trailer eines spannenden Thrillers begonnen wurde. Eine weitere Gruppe produzierte einen wunderschönen Film über das Laubach – Kolleg.

Im Profil „Sprachen“ ging es unter Leitung von Denise Schmidt und Madeleine Jansen um Computerlinguistik. Die Schülerinnen und Schüler standen dabei vor der Herausforderung, die Komplexität der menschlichen Sprache mit moderner Technologie zu erforschen. Durch die Arbeit mit Textsammlungen, die Interaktion mit Chatbots und das Analysieren von Satzstrukturen wurden sie zu Entdeckern im Reich der Worte. Dabei wurde schnell klar: Wo Mensch und Maschine aufeinandertreffen, heißt es oft kreativ zu sein und Lösungen zu finden. Dabei wurden die analytischen Fähigkeiten geschärft, Einblicke in die Sprachtechnologie ermöglicht – ein Arbeitsfeld, welches seit der Erfindung des Smartphones und durch KI / ChatGPT zunehmend an Bedeutung gewinnt.

 

 

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